Ich habe eine 5 m lange Jolle sail4peace mit F2 beschichtet. Als ich das Boot nach 6 Monate aus dem Wasser vom Neusiedlersee holte, habe ich den schlammigen Film mit dem Hochdruckreiniger in 10 Minuten abgewaschen. Die Beschichtung ist noch wie neu! Ich bin happy mit F2! Lg. Rudi
Unser Boot (Jeanneau Prestige 46) liegt in der kroatischen Adria, Dalmatien. 2023 haben wir des Antifouling mit International Micron 350 neu aufbauen lassen. Als Vorbereitung für das F2-Antifouling wurde das alte Antifouling am Rumpf angeschliffen und an Wellen, Propeller, Trimmklappen und Ruderblätter vollständig entfernt. Im Anschluss wurden alle Teile gem. Anleitung mit dem Reinigungsmittel gereinigt und mit der Rolle gestrichen. Die Grundierung war problemlos aufzutragen, die anderen beiden Schichten habe die Konsistenz von Honig, das war sehr mühsam. Bei ca. 65m² Fläche haben wir zu zweit ca. 12 Stunden je Schicht benötigt. Bei der farblosen letzten Schicht war es sehr sinnvoll, dass wir die Glimmereinstreuung gewählt hatten, sonst wäre es schwer gewesen zu erkennen, wo schon gestrichen war. Wenn die Sonne drauf scheint, sieht das Boot allerdings aus wie eine Discokugel ;) .Für Brillenträger bitte beachten: die Spritzer der letzten Schicht lassen sich nicht von der Brille entfernen! Ich habe sie heute - 8 Monate später - noch drauf. Beim Einheben ins Wasser wurde die Beschichtung trotz 48 Stunden Antrocknung an den Ecken durch die Gurte des Travellifts beschädigt, obwohl wir eine Folie dazwischen gelegt hatten. Das muss dann im nächsten Frühjahr überarbeitet werden.
Nach 8 Wochen waren wir wieder auf dem Boot, nahezu keine Anhaftungen. Grünlicher Schleim auf Höhe des Wasserpasses ließ sich mit einem Schwamm leicht wegwischen, ebenso flache kleine Muscheln. Durch Fahren mit höherer Geschwindigkeit (30kt) ging es nicht weg. Weitere 12 Wochen später waren deutlich mehr von den kleinen flachen Muscheln vorhanden, sie ließen sich aber ebenfalls wegwischen. Ich habe dazu einen hölzernen Pfannenwender aus der Bordküche verwendet, das ging am schnellsten, ca. 1 Stunde. Am Kiel war fast nichts, nach oben hin wurde es mehr, das meiste direkt unterhalb des Wasserpasses. Im Oktober war dann unser letzter Urlaub, da hatten sich dann erneut einige Muscheln angesetzt, es ist aber immer nur die eine Sorte. Mal sehen, wie das Boot im nächsten Frühjahr aussieht. Ich kann mir schon vorstellen, dass alles gut mit dem Hochdruckreiniger abgeht.
Während die Haftung auf dem alten Antifouling am Rumpf bislang sehr gut ist, hält das Material auf den Metallteilen sehr schlecht. Das hatte F2 jedoch bereits vorher gesagt, leider war das Material für diese Teile nicht rechtzeitig fertig geworden. Hier hoffe ich sehr auf den neuen Propeller-Kit. Abschließend bin ich bislang sehr zufrieden mit der Beschichtung. Spätestens im Oktober hatte ich sonst schon einen deutlich erkennbaren Bewuchs am Rumpf.
Ich habe im April 25 F2 bei meiner Bavaria 34 angewendet. Ich folgte der Empfehlung das alte Antifouling (selbstpolierendes Copper-Cruise von Epifanes) nur anzuschleifen und lose Stellen zu entfernen. Das Auftragen in drei Schichten war weitestgehend unproblematisch, außer das für mich nicht so deutlich aus der Beschreibung ersichtlich war, dass zwischen der ersten und zweiten Schicht nur ein enges Zeitfenster fürs Auftragen besteht. Das brachte meinen Terminplan kurzfristig durcheinander. Anfang Mai ging es ins Wasser der Trave. Der Bewuchsdruck mit Pocken ist dort sehr hoch. Mitte Juni habe ich das Unterwasserschiff durch Abtauchen kontrolliert. Der gesamte Rumpf saß voller Pocken und das Boot war auch schon merklich langsamer unter Motor und unter Segeln geworden. Die Pocken hafteten aber nicht sehr fest, so dass ich sie mit einem Schwamm bzw. einem unter dem Boot stramm geführten Tau weitestgehend innerhalb einer Stunde entfernen konnte. War im Wasser alles in allem trotzdem ziemlich anstrengend, da die Wassertemperatur nur 17 Grad betrug. Den Rest der Saison lag das Boot in den schwedischen Schären bzw. auf den Binnengewässern des Götakanals. In Schweden habe mit einer Schiffswaschanlage das Unterwasserschiff noch einmal reinigen lassen (für Segelboote ist diese Art der Reinigung nicht unbedingt zu empfehlen), was aber nicht unbedingt nötig gewesen wäre. Mehrmaliges Abtauchen zeigte immer nur geringen Bewuchs, der sich leicht abwischen lies. Mitte Oktober kam das Boot aus dem Wasser. Es waren keine Pocken am Rumpf vorhanden. Allerdings befanden sich schleimige, kreisrunde Anhaftungen auf dem ganzen Unterwasserschiff (außer dem Kiel, der war nahezu frei von Anhaftungen) die sich mit einem Eiskratzer bzw. einem Hochdruckreiniger leicht entfernen ließen. Das Unterwasserschiff war zum Saisonende so glatt, dass mein Boot am 3.10. fast das schnellste Boot auf der Lübecker Bucht war, schneller als manch größeres Boot.
Negativ war die Empfehlung F2 auf das angeschliffene alte Antifouling auf zutragen. Es haben sich nachträglich noch weitere größere Stellen des alten Antifouling gelöst, so dass das Unterwasserschiff nach dem Bearbeiten mit dem Hochdruckreiniger partiell wie ein Flickenteppich aus sah. Das wird im kommenden Frühjahr noch einiges an Nacharbeit erfordern.
Fazit: F2 verhindert nicht die Anhaftungen. Diese lassen sich aber leicht entfernen. In nächsten Jahr werde ich versuche Mitte Juni das Boot einmal kurz mit dem Kran aus dem Wasser zu holen und es mit einem Hochdruckreiniger kurz abzuspritzen. Voraussetzung ist aber ein kostengünstiger Kran. Ansonsten wird wieder getaucht.
Schlechter als biozidhaltiges Antifouling ist es jedenfalls nicht und wenn es tatsächlich mindestens 5Jahre hält, macht es weniger Arbeit und ist auch noch kostengünstiger.
Als Motorskipper habe ich jahrzehntelang nach einer verlässlichen und umweltfreundlichen Antifouling-Beschichtung gesucht.
Im Frühjahr habe ich F2 entdeckt und fand die werblichen Versprechungen sehr interessant – also habe ich mich für dieses Produkt entschieden.
Nach der ersten Saison kann ich praktisch nur Positives berichten:
Weniger Spritverbrauch bzw. höhere Geschwindigkeit,
das Reinigen des Biofilms oder leichter weißer „Würmer“ gelingt problemlos mit einem Schwamm,
und das alles ohne giftige Rückstände, da beim Reinigen kein Antifouling mit abgeht!
Besonders gespannt bin ich auf das Frühjahr 2026: Wenn kein neues Antifouling notwendig ist und sich die gleichen guten Werte wieder ergeben, dann wäre das ein echter Durchbruch!
Auch die Reinigung im Wasser verlief hervorragend – den heurigen Biofilm bzw. leichte Schmutzanhaftungen konnte ich schwimmend mit einem Schwamm leicht entfernen.
Zum Ablauf:
Lieferung war rechtzeitig und verlässlich, der Service der Lieferfirma absolut top – schwer zu übertreffen.
Klare Informationen und Anweisungen führten zu klaren, überzeugenden Ergebnissen.
Mein Fazit:
Dieses Produkt sollte meiner Meinung nach für die Seefahrt verpflichtend vorgeschrieben werden, allein schon, um den Umweltgedanken konsequent umzusetzen.
Wirtschaftlich betrachtet – wenn über fünf Jahre oder mehr kein neues Antifouling erforderlich ist – spricht das auch für sich selbst.
Nach den bisherigen Erfahrungen:
Ich würde es jederzeit wieder machen – klare Empfehlung!
Wow! I am super impressed. Compared to the traditional anti-foulings I have used before, this is a real game changer.
Firstly, boat speed has increased by approximately 0.75 knots ~15%. I have even managed to win individual ‘round the cans’ sailing races and my division for the season series. In addition, I have won my first handicap offshore race (against much more modern & bigger yachts) and came 3rd in another - not done that before in this boat! Boat speed has remained high through the season; I used a ‘Scrubbis’ sponge to clean the hull whilst in the water. Fuel consumption has also improved but a bit more difficult to quantify as I don’t use much.
Secondly, at haul out, whilst there was slime over the hull (as expected), there was no ‘beard’ of weed as in previous years. In addition, any very limited hard grow was super easy to move with my fingers. Whilst on the hull, any hard growth hadn’t adhered to the coating. The shaft and prop were treated with a traditional anti-foul and this had heavy barnacle and weed growth, needing a metal scraper to remove. In the photograph you can see the clear difference between the prop and shaft to the ‘P’ bracket with its F2 Eco coating.
The boatyard pressure washed the hull, with the slime and any very limited hard coming off really easily. The hull returned to the before launch condition with the water once more beading off the clean hull!
Overall I am very impressed!
Fazit einer Saison F2 EcoHull auf meinem Katamaran und Segelboot.
Aufgetragen wurde F2eco direkt auf angeschliffenes Gelcoat eines Hobie 14 Katamarans.
Die Applikation auf die umgedrehten Rümpfe war sehr einfach. Der Primer ist bisher das Beste was ich bisher auftragen durfte. Auch die beiden anderen Schichten ließen sich sehr gut auftragen. Leider hat der Staub in der Halle kleine spitze Pickel auf der Oberfläche hinterlassen. Das nächste Mal wird mit den Rümpfen umgedreht beschichtet.
Nach dem Trocknen fühlt es sich wie eine Gummierung an. Erst nach einigen Wochen im Wasser wird es zu einer harten Oberfläche.
WICHTIG: die noch nicht durch Wasser ausgehärtete Gummierung ist extrem empfindlich gegenüber physikalischen Impacts. Sei es ein relativ scharfkantiger Gegenstand, Sand, Steine, anliegende Leinen oder auch nur die Rumpfträger des Trailers. Somit war das F2 beim schon mit Kratzern beschädigt, als es ins Wasser geslippt wurde. Der Katamaran liegt nun schon die ganze Saison in der Ostsee auf Reede und die Rümpfe sind immer wieder mit mariner Fauna und Flora belegt. Nun kommt F2 ins Spiel, denn mit einer Bürste bekomme ich, relativ einfach, ALLES wieder runter und die Beschichtung sieht wieder weiß-silber aus. Wie am ersten Tag.
ABER: bei der letzten Reinigung der Rümpfe (ca. 2 Wochen her) habe ich folgendes festgestellt: Die Beschichtung unter der Wasserlinie fängt an sich zu kräuseln, sie ist nicht mehr glatt. Die Flächen, die nicht ständig im Wasser sind, bleiben glatt. UND beim Entfernen von Seepocken wurden die beiden oberen Schichten bis zum Primer mit abgetragen. Die Beschichtung fehlt jetzt an einigen kleinen Runden stellen. Der Kat kommt demnächst raus und dann werde ich den Zustand genauer inspizieren. An einer Reparatur der Beschichtung werde ich wohl nicht vorbei kommen.
Ich habe noch ein kleines Segelboot mit F2Eco beschichtet. Diese in der Farbe Schwarz. Das Boot ist noch nicht im Wasser. Da ich aber aus den Fehlern des ersten Projektes schlauer geworden bin, versuche ich die Beschichtung wie ein rohes Ei gegen physikalische Beschädigungen zu schützen. Leider hat das während des Refits nicht immer ganz geklappt und ich muss immer mal wieder kleine Stellen/Kratzer ausbessern. Weiter ist mir aufgefallen, dass die Fläche die der Primer abdecken kann, wesentlich kleiner ist, als die Fläche, die die beiden anderen Schichten bedecken können. So hatte ich noch was von den beiden oberen Schichten übrig um kleinen Reparaturen durchzuführen. Bis zu dem Punkt, als ich den Deckel der Glitzerschicht nicht mehr ordentlich geschlossen bekommen habe und diese nun fast durchgetrocknet ist... was aber mein Fehler war. Weiter habe ich dieses Mal darauf geachtet, dass die finale Schicht überall gleich dick aufgetragen wurde.
Ich bin schon sehr gespannt, wie es sich mit dem Segelboot verhält, wenn sich die Unterwasserwelt daran zu schaffen macht und ich nicht vor jeder Fahrt unters Schiff tauche um es zu reinigen. Das wird dann der finale Test, ob es für das Segelboot die richtige Wahl war. Denn wenn sich der Bewuchs während der Fahrt durchs Wasser nicht selbständig entfernt, dann würde ich wieder zu einem anderen Fouling wechseln. Und ich rede nicht von Schleim und Algen, sondern von Krebs und Muscheltieren.
Beim Kat werde ich es wohl weiter nutzen, einfach weil es das Meer nicht belastet, es sehr einfach gereinigt werden kann und wohl auch recht gut zu reparieren ist. Wie es sich mit der gekräuselten Schicht verhält, muss ich noch rausfinden. Bisher sehe ich mehr Vorteile als Nachteile und es ist immer ein sehr befriedigendes Gefühl, wenn man mit der Hand über die Rümpfe fährt und sich alles ganz einfach ablöst und das Boot wieder wie neu ausschaut.
Das Adhesive Coat ist sehr zähflüssig und es braucht eine starke Hand um es zu Rollern. Ist aber sehr ergiebig wenn man es geduldig verteilt. Das Top Coat ist einfacher aber es braucht ein gutes Auge um zu sehen wo es schon aufgetragen wurde und wo nicht.
Doch Ende sah alles gut aus , mit etwas mehr Professionalität von mir aus währe es sicher noch schöner geworden.
Nun nimmt es mich Wunder wie es nach einigen Monaten aussieht wenn wir die ganze Saison in der Karibik verbringen.
Ich gebe noch nicht die vollen Punkte, weil noch das Ergebnis nach einem vollen Jahr nicht da sind.
Im April in Cartagena bei ASCAR machen lassen. Dann stand das Boot bis Mitte Oktober in Almerimar- jetzt in Gibralta wegen Borddurchlässen tauchen gewesen- was soll ich sagen außer in den Borddurchlässen und an der Wasserlinie nur Biofilm, sonst keinerlei Wachstum. Die Obefläche flutscht, was sich auch an den Geschindigkeiten bemerkbar macht. Also wenn das so bleibt war das die abdolut richtige Entscheidung.
Nach einem halben Jahr sehr zufrieden. Keine Pocken, nur etwas grüner (Schleim-) Bewuchs, der sich leicht entfernen lässt. Am Propeller leider noch nicht das gewünschte Ergebnis, zumindest nicht mit der "normalen" Farbe. Das auf Schraubendrehung angepasste Set hat es leider damals noch nicht gegeben.
I use F2 on our the hull of our rib and what should i say, i love it. After on season as on the firts day.
Perfekt



